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23. Juni 2018  

Fakten und Meinungen

14. Juni 2011

RWI-Report: öffentlich-rechtliche Krankenhäuser signifikant schlechter

In seinem Krankenhaus Rating-Report 2011 kommt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung zu dem Ergebnis, dass öffentlich-rechtliche Krankenhäuser hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Zukunft signifikant schlechter abschneiden als private oder freigemeinnützige.

10. Juni 2011

Medizinische Rehabilitation gehört immer noch zu den Unterversorgungsbereichen

Als Teil des Gesundheitswesens übernimmt die medizinische Rehabilitation die Aufgabe, drohenden Behinderungen vorzubeugen, sowie die Teilhabe von chronisch kranken Menschen am Leben in der Gesellschaft und ihre Selbstbestimmung nachhaltig zu fördern. Auf diese Weise leistet sie einen Beitrag dazu, dass Arbeitnehmer länger am Arbeitsleben teilnehmen können, Frühverrentungen und Pflegebedürftigkeit vermieden und so auch Beiträge für die Sozialversicherungsträger geleistet werden. Medizinische Rehabilitation kann daher als eine Investition gesehen werden, die sich für den Einzelnen und für die Gesellschaft insgesamt lohnen kann.

09. Juni 2011

Stärken und Schwächen der deutschen Krankenhäuser

In seinem Sieben-Punkte-Programm zur Reform der Krankenhäuser kommt der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Erkenntnis, dass hohes Versorgungsniveau, die Vielfalt der Träger und die seit 2003 eingeführten Fallpauschalen zu den besonderen Stärken der deutschen Krankenhauslandschaft zählen.

08. Juni 2011

"Das ist eine Gelddruckmaschine"

Mit diesen Worten wehrt sich der Vizepräsident des Bundesverbandes der Krankenkassen, Johann-Magnus von Stackelberg, gegen den Entwurf des Versorgungsgesetzes. Durch die vorgesehenen Regelungen würden künftig die Abschläge für unverhältnismäßig viele Behandlungen längerfristig ausgehebelt, was für die Kassen eine zusätzliche Belastung von rund 33 Mrd. € jährlich bedeute.

06. Juni 2011

BKG drängt auf Verzahnung von ambulant und stationär

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft hat gefordert, dass stationäre und ambulante Behandlung mehr als bisher verzahnt werden. Insbesondere die knappen Finanzen im Gesundheitswesen und der zunehmende Mangel an Fachkräften, aber auch der Anspruch des Patienten auf höchstmögliche medizinische Leistungsqualität würden eine verstärkte Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern unabdingbar machen. Das Leistungspotenzial der Kliniken mit ihrem spezialisierten Wissen und ihren umfassenden diagnostischen Möglichkeiten dürfe gerade bei anspruchsvollen ambulanten Behandlungen nicht ungenutzt bleiben.

03. Juni 2011

Rehakliniken sind bedeutender Wirtschaftsfaktor

Die Ausgaben für die medizinische Rehabilitation und Vorsorge in Deutschland beliefen sich 2008 auf 8,0 Mrd. € bzw. auf 3,1 % der gesamten Gesundheitsausgaben. 2009 gab es 1.240 Reha- und Vorsorgeeinrichtungen mit 171.500 Betten und 2 Mill. Fällen und 119.000 Beschäftigten (92.400 Vollzeitkräfte). Die mittlere Verweildauer lag bei 25,5 Tagen, die mittlere Auslastung bei 81,7 %. Rund 90 % der Fälle sind der Rehabilitation zuzuordnen, 10 % der Vorsorge.

16. Mai 2011

Immer mehr Kinder mit gesundheitlichen Schäden

Wie die Deutsche Angestellten Krankenkasse mitteilt, hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa in ihrem Auftrag im April rund 100 Kinder- und Jugendärzte befragt. Danach sind besonders häufig Kinder im Alter zwischen elf und vierzehn Jahren von starken Rückenschmerzen betroffen. Bereits im Alter zwischen sechs und acht Jahren treten gefährliche gesundheitliche Probleme durch Übergewicht auf. Auch die motorischen Defizite der drei- bis fünfjährigen Kinder seien deutlich angestiegen.

13. Mai 2011

Krankenkassen handhaben die Reha restriktiv

33 % der Ausgaben für die medizinische Rehabilitation und Vorsorge trugen 2008 die GKV und 39 % die DRV. Seit 1997 ist der Anteil der DRV kontinuierlich gestiegen, während der Anteil der GKV gesunken ist. 2009 wurden 830.000 DRV-Fälle, darunter 151.000 im nicht-somatischen Bereich, und 720.000 GKV-Fälle behandelt. Der Anteil der AHB/AR in der DRV betrug 30 %, in der GKV 78 %. Seit 2000 sind die Ausgaben der GKV für Rehabilitation rückläufig. Während sie 2000 noch rund 2,3 Mrd. € betrugen, lag ihr Wert 2009 bei nur noch 2,03 Mrd. €. Damit sank der Anteil der Reha-Ausgaben an den gesamten Ausgaben der GKV von 1,88 % auf 1,27 %.

12. Mai 2011

Rund 200 Krankenhäuser vom finanziellen Aus bedroht

Wie das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschafsforschung (RWI) noch vor der Vorstellung des aktuellen Krankenhaus Rating Report bekannt gab, sind rund 200 Krankenhäuser in den kommenden Jahren von einer Schließung aus wirtschaftlichen Gründen bedroht. Das RWI stellt fest, dass immer wieder von der Politik versucht werde, nicht effiziente Strukturen um jeden Preis zu erhalten. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft reagierte auf den Bericht, dass Ursache für die finanziellen Nöte der Krankenhäuser vor allem das massive Auseinanderklaffen zwischen Preiszuwachs und Kostenzuwachs sei. Wie der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, in Berlin argumentierte, muss die Politik die Warnzeichen aus den Krankenhäusern ernst nehmen und die für 2012 erneut vorgesehene Kürzungsrunde überdenken, die den Kliniken noch einmal rund 600 Millionen Euro entziehen würde. Der Stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der GKV, Johann-Magnus Frhr. v. Stackelberg, erklärte gleichzeitig, die Forderungen der Krankenhäuser seien nicht nachvollziehbar.

20. April 2011

Wahltarife der GKV sollen abgeschafft werden

Die Klientel-Politik der FDP will kein Ende nehmen! Jetzt will Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler die Wahltarife bei den gesetzlichen Krankenkassen abschaffen. Die GKV soll dann nur noch die gesetzlichen Tarife anbieten dürfen.


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