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17. Januar 2018  

Fakten und Meinungen

29. August 2016

"Rückschritt für den Aufbau einer Sicherheitskultur"

Zum Konzept der planungsrelevanten Qualitätsindikatoren des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) äußert sich die Bundesärztekammer äußerst kritisch. Insbesondere sei die unzulässige Verkürzung des bisher erreichten Verständnisses von Patientensicherheit auf das Konstrukt einer Patientengefährdung nicht nur methodisch fragwürdig, sondern würde auch einen Rückschritt für den Aufbau einer Sicherheitskultur bedeuten, die auf Prävention setzt und nicht auf Schuld und Sanktionen.

19. August 2016

Minister Gröhe warnt vor Panik in der Kassenfinanzierung

Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe hat zu den Vorschlägen von SPD-Chef Siegmar Gabriel (Rückkehr zur paritätischen Finanzierung) erklärt, es gebe keinen Anlass, in Panik zu verfallen.

19. August 2016

Zahl der Krankenhauseinweisungen steigt weiter

Im Jahre 2015 hat das Statistische Bundesamt 19,2 Millionen stationäre Patienten ermittelt. Dies sind 34.800 mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Verweildauer ist mit 7,4 Tagen konstant geblieben. Die 1.953 Krankenhäuser in Deutschland waren 2015 zu 78 % ausgelastet.

26. April 2016

DAK verliert 184.000 Versicherte

Seit Januar dieses Jahres hat nach einer internen Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen die DAK 184.000 beitragszahlende Mitglieder verloren. Mit einem Zusatzbeitrag von 16,1 % ist sie die teuerste deutsche gesetzliche Krankenkasse. Dem gegenüber gewann die AOK 355.000 Versicherte hinzu.

31. März 2016

Gesundheitsausgaben im Jahr 2014 erneut gestiegen

2014 wurden insgesamt 328 Mrd. € für Gesundheit umgesetzt. Dies bedeutete einen Anstieg von 4,2 % (13,3 Mrd. €) gegenüber dem Vorjahr. Je Einwohner wurden 2014 4.050 € (2013: 3.902 €) ausgegeben. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt betrug unverändert 11,2 %.

02. März 2016

Ineffiziente Konkurrenz zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten

Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Prof. Ferdinand Gerlach, beklagt den Mangel an Kooperationsanreizen zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten. Das System zwinge die Ärzte stattdessen in eine "ineffiziente Konkurrenz" zum Schaden der Patienten. Folge seien Informationsbrüche und daraus folgend Behandlungsfehler, unkoordinierte Mehrfachdiagnostik und -therapie sowie unangemessene Mengenausweitungen und die Konzentration auf wirtschaftlich attraktive Leistungen an lukrativen Standorten.

29. Februar 2016

Deutscher Pflegerat lehnt Nursing Related Groups strikt ab

Der Deutsche Pflegerat hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem er sich unter anderem mit der Entwicklung einer separaten Klassifikation in Form von Nursing Related Groups auseinander setzt. Er kommt zu dem Schluss, dass es durch eine separate Abbildungssystematik nicht mehr Geld für die Pflege, sondern nur eine andere und aufwendigere Verteilung der Mittel gebe. Eine solche Klassifikation sei nicht DRG-konform und erhöhe nur den Dokumentationsaufwand ins Unabschätzbare. Eine Mehrvergütung für die Pflege sei dabei nicht zu erwarten.

16. Februar 2016

Knieps fordert einheitlichen Rahmen für die private und gesetzliche Krankenversicherung

Im Berliner Spreestadt-Forum hat der Vorsitzende des BKK-Dachverbands, Franz Knieps, eine Gesundheitsreform "aus einem Guss" für völlig illusionär erklärt. Vielmehr sei eine permanente Anpassung und mindestens alle 4 Jahre eine neue Gesundheitsreform erforderlich.

14. Oktober 2015

Grunddaten der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Am 31.12.2014 gab es in Deutschland 1.158 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit insgesamt 165.700 Betten. Mehr als die Hälfte (54 %) standen in privater Trägerschaft. Die durchschnittliche Bettenauslastung betrug 82,4 %, die durchschnittliche Verweildauer 25,3 Tage.

31. August 2015

Stationäre Reha-Leistungen nehmen leicht zu

Im Jahre 2014 wurden insgesamt 1,97 Mio. Patientinnen und Patienten stationär in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung versorgt. Dies waren rund 18.400 Behandlungsfälle mehr (+ 0,9 %) als im Vorjahr.


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Do, 30.Nov.17 11:00 - Mi, 30.Nov.99 00:00

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