VdPK
21. Juni 2018  

Rund 200 Krankenhäuser vom finanziellen Aus bedroht

Wie das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschafsforschung (RWI) noch vor der Vorstellung des aktuellen Krankenhaus Rating Report bekannt gab, sind rund 200 Krankenhäuser in den kommenden Jahren von einer Schließung aus wirtschaftlichen Gründen bedroht. Das RWI stellt fest, dass immer wieder von der Politik versucht werde, nicht effiziente Strukturen um jeden Preis zu erhalten. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft reagierte auf den Bericht, dass Ursache für die finanziellen Nöte der Krankenhäuser vor allem das massive Auseinanderklaffen zwischen Preiszuwachs und Kostenzuwachs sei. Wie der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, in Berlin argumentierte, muss die Politik die Warnzeichen aus den Krankenhäusern ernst nehmen und die für 2012 erneut vorgesehene Kürzungsrunde überdenken, die den Kliniken noch einmal rund 600 Millionen Euro entziehen würde. Der Stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der GKV, Johann-Magnus Frhr. v. Stackelberg, erklärte gleichzeitig, die Forderungen der Krankenhäuser seien nicht nachvollziehbar.


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