VdPK
21. September 2018  

Rehakliniken sind bedeutender Wirtschaftsfaktor

Die Ausgaben für die medizinische Rehabilitation und Vorsorge in Deutschland beliefen sich 2008 auf 8,0 Mrd. € bzw. auf 3,1 % der gesamten Gesundheitsausgaben. 2009 gab es 1.240 Reha- und Vorsorgeeinrichtungen mit 171.500 Betten und 2 Mill. Fällen und 119.000 Beschäftigten (92.400 Vollzeitkräfte). Die mittlere Verweildauer lag bei 25,5 Tagen, die mittlere Auslastung bei 81,7 %. Rund 90 % der Fälle sind der Rehabilitation zuzuordnen, 10 % der Vorsorge.

Die Anschlussrehabilitation gewinnt in den vergangenen Jahren sowohl bei der GKV als auch bei der DRV immer mehr an Bedeutung. 75 % der Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen befinden sich in ländlichen Gebieten (Akutkliniken: 45 %). In einzelnen Gemeinden können Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und größter Arbeitgeber sein. Bundesweit bringen sie jährlich 700 Mill. € an Steuern und Sozialabgaben auf und tätigen Investitionen von über 300 Mill. €. Die wirtschaftliche Lage der Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen war 2008 allerdings schlechter als die der Akutkrankenhäuser und der Pflegeheime. 28 % wiesen eine erhöhte Insolvenzgefahr auf (Krankenhäuser: 17 %).

Quelle: Faktenbuch Medizinische Rehabilitation 2011, Heft 66 des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung

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