VdPK
21. April 2018  

"Das ist eine Gelddruckmaschine"

Mit diesen Worten wehrt sich der Vizepräsident des Bundesverbandes der Krankenkassen, Johann-Magnus von Stackelberg, gegen den Entwurf des Versorgungsgesetzes. Durch die vorgesehenen Regelungen würden künftig die Abschläge für unverhältnismäßig viele Behandlungen längerfristig ausgehebelt, was für die Kassen eine zusätzliche Belastung von rund 33 Mrd. € jährlich bedeute.

Zudem könnten mittelfristig weitere 5 Mrd. € jährlich durch die neu geplante Besserstellung spezialisierter Fachärzte fällig werden. Nach Berechnung der Kassenverbände werden am Jahresende mehr als 2 Mio. € im Gesundheitsfonds übrig bleiben. Dieses Geld solle, so alle Kassen gleichlautend, eher zur Senkung der Beiträge als für zusätzliche Honorare für die niedergelassene Ärzteschaft verwendet werden.
Mi, 13.Jun.18 11:00 - Mi, 13.Jun.18 16:00

15. Sitzung des Vorstandes des BDPK

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