VdPK
19. Oktober 2018  

Deutsche Krankenhäuser sind "stinksauer"

Wie der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Alfred Dänzer, in dieser Woche mitgeteilt hat, sind durch den zunehmenden Kostendruck aufgrund der Krankenhausfinanzierungs-Gesetze seit Anfang der neunziger Jahre mehr als 110.000 Vollzeitstellen in der Krankenpflege vernichtet worden. Mit den neuen Tarifabschlüssen des Jahres 2012 werden weitere Probleme entstehen, da der Deckel der Krankenhausbudgets nur um 1,48 % steigen darf. Da trotz der Überschüsse der Krankenkassen von 15 Milliarden die Zwangs-Sparauflagen für die Jahre 2011 und 2012 in Höhe von 1,3 Milliarden Euro von der Politik nicht zurück genommen werden, wird dies nur durch den Abbau weiterer Stellen in den deutschen Krankenhäusern refinanziert werden können. Dennoch gehen Experten davon aus, dass bei Beibehaltung der derzeitigen Finanzierungs-Methodik jedem dritten Krankenhaus in Deutschland die Pleite droht.


Mi, 21.Nov.18 11:00 - Mi, 21.Nov.18 16:00

Fachausschuss Rehabilitation und Pflege

Berlin

Fr, 30.Nov.18 11:00 - Fr, 30.Nov.18 16:00

2. Sitzung des Vorstandes des BDPK

Berlin

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