VdPK
20. Juli 2018  

Krankenkassen sparen bei Rehabilitationsleistungen

Im ersten Halbjahr haben die Krankenkassen je Mitglied für Rehabilitationsleistungen einschließlich Anschlussheilbehandlung 3,8 % weniger ausgegeben als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Inoffiziell wird dies begründet mit Sparzwängen aufgrund der Erhöhung der Krankenhausausgaben als Folge hoher Tarifabschlüsse. Offiziell jedoch ist eine veränderte Antragslage Hauptursache. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der angestrebten Verlängerung der Lebensarbeitszeit kommt der Rehabilitation jedoch immer größere Bedeutung zu, zielt sie doch auf eine möglichst dauerhafte Wiedereingliederung des Rehabilitanden in das Erwerbsleben. Da sie auch meist am Ende der Behandlungskette steht, muss sie auch vorherige Versorgungsdefizite auffangen, wodurch sie maßgeblich zur Reduzierung direkter und indirekter Krankheitskosten beträgt.


Do, 16.Aug.18 09:30 - Do, 16.Aug.18 16:30

Komplexe Behandlungsformen im Kontext des Kostenträgerdialogs

Frankfurter Straße 10-14, 65760 Eschborn

Mi, 22.Aug.18 09:30 - Mi, 22.Aug.18 16:30

Sicherheitskultur und Patientensicherheit

Frankfurter Straße 10-14, 65760 Eschborn

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