VdPK
21. Juni 2018  

Deutscher Pflegerat befürchtet weitere Arbeitsüberlastung des Pflegepersonals

Der Präsident des Deutschen Pflegerates, Andreas Westerfellhaus, bezeichnete den am 22.09.2010 vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur Reform der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung als sozial unausgewogen und weit hinter den Erfordernissen einer nachhaltigen Reform zurückbleibend. Westerfellhaus betonte, dass insbesondere in den Krankenhäusern fatale Folgen für die Pflegeberufe zu erwarten sei. Der erneute Abbau von Personal zur Kompensation fehlender Einnahmen sei unausweichlich. Und damit verliere der Pflegeberuf weiter an Attraktivität. Unterbesetzung und Arbeitsbelastung der Pflegenden, die bereits heute die Sicherheit der Patienten gefährden würden, gefährdeten damit zunehmend den Behandlungserfolg.



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