VdPK
11. Dezember 2018  

Fakten und Meinungen

26. Oktober 2011

Rehabilitationsbetten befinden sich überwiegend in privater Trägerschaft

Zwei Drittel aller Rehabilitationsbetten befanden sich im Jahre 2009 in privater Trägerschaft, 16 % in freigemeinnütziger. Die restlichen 17 % befanden sich in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft (davon 9 % in der Hand der Rentenversicherungsträger, 8 % bei anderen öffentlich-rechtlichen Trägern).

19. Oktober 2011

Knapp 120.000 Menschen arbeiten in Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen

Dem Faktenbuch Medizinische Rehabilitation 2011, Heft 66 der RWI-Materialien, ist zu entnehmen, dass im Jahre 2009 insgesamt 119.000 auf 92.400 Vollstellen in Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen beschäftigt waren. Darunter befanden sich 8.250 Ärzte und 21.000 Pflegekräfte. Im medizinisch-technischen und Funktionsdienst waren 29.000 Personen beschäftigt, der Rest in anderen Diensten. Von den 119.000 Angestellten waren 88.600 weiblich, 2.200 Schüler und Auszubildende sowie 47.600 Teilzeitkräfte. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten ist die Rehabilitationsbranche damit halb so groß wie die Energieversorgung oder das Versicherungsgewerbe oder doppelt so groß wie die Luftfahrt. Sie generiert jährlich 700 Millionen Euro an Steuern und Sozialabgaben und tätigt Investitionen von über 300 Millionen Euro pro Jahr.

18. Oktober 2011

Kassen zwingen Kliniken zu "blutiger Entlassung"

Dies hat der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, am vergangenen Dienstag in Berlin festgestellt. Er bezog sich damit auf die Vorwürfe der Krankenkassen, dass Krankenhäuser den Krankenkassen bewusst massiv Falschabrechnungen vorlegen würden. Ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO, das im Auftrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft erstellt worden sei, zeige, dass die Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen die medizinischen Leistungen in der akuten Phase der Patientenversorgung nachträglich im großen Umfang infrage stellen. Damit wollten die Kassen die Kliniken zu "blutigen Entlassungen" zwingen.

18. Oktober 2011

Effizienzsteigerung durch integrative Versorgungsformen

Dies ist der Titel des diesjährigen DGIV-Bundeskongresses am 20. und 21. Oktober 2011 in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin. Im Mittelpunkt des Kongresses steht der Regierungsentwurf des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes. Hierzu werden zahlreiche aktuelle Stellungnahmen namhafter Vertreter von Politik und Selbstverwaltung erwartet.

17. Oktober 2011

47 Millionen Operationen und Prozeduren

Im Jahr 2010 sind bei den aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten insgesamt 47 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt worden. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 12. Oktober 2011 mit. Damit ist die Zahl der Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 5,2 % gestiegen.

15. September 2011

Daniel Bahr fordert Lösung für Beitragsschub der PKV bei älteren Versicherten

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat zum wiederholten Mal die privaten Krankenversicherer aufgefordert, endlich ihre Hausaufgaben zu machen, damit das Problem stark steigender Beiträge für ältere Versicherte endlich gelöst wird. Auch Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten erklärte, dass nicht länger hingenommen werden könne, dass die Versicherten jahrelang Beiträge für Leistungen bezahlt hätten, die ihnen dann im Alter nicht zur Verfügung gestellt würden.

16. August 2011

Bundesfreiwilligendienst mit schwachem Start

Dem Nachfolger des Zivildienstes, dem Bundesfreiwilligendienst, droht eine herbe Startniederlage: Die von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorhergesagte Zahl an freiwilligen Helfern in Höhe von mindestens 35.000 wird bei Weitem nicht erreicht. Anfang Juli waren erst 6.000 Stellen besetzt.

05. Juli 2011

Mehr als die Hälfte der Rehabilitationskliniken in Deutschland sind in privater Trägerschaft

Nach dem Faktenbuch Medizinische Rehabilitation 2011, Heft 66, des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung befinden sich 55,8 % der deutschen Rehabilitationskliniken in privater Hand. Die Deutsche Rentenversicherung trägt 6,3 % der Häuser, die restlichen öffentlich-rechtlichen Träger tragen 11,8 %. 26,1 % der Kliniken entfallen auf freigemeinnützige Träger. 66,8 % der Betten sind privat.

21. Juni 2011

Fahrplan zum GKV-Versorgungsgesetz steht

Nach derzeitiger Planung soll das Bundeskabinett den Regierungsentwurf zum GKV-Versorgungsgesetz am 03. August 2011 beschließen. Anschließend soll sich der Bundesrat am 23. September mit dem Gesetzentwurf befassen. Die öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages ist für den 30. September 2011 oder den 10. Oktober 2011 vorgesehen.

20. Juni 2011

Anschlussheilbehandlung gewinnt zunehmend an Bedeutung

Die Anschlussheilbehandlung bzw. Anschlussrehabilitation gewinnt sowohl bei der gesetzlichen Krankenversicherung als auch bei der gesetzlichen Rentenversicherung immer mehr an Bedeutung. Fast 80 % aller Reha-Fälle der GKV sind Anschlussrehabilitationen. Vor 2000 lag dieser Wert noch unter 50 %. Auch bei der Deutschen Rentenversicherung sind die AHB-Maßnahmen inzwischen mit fast 30 % in ihrer Bedeutung gestiegen. Im Jahre 2009 wurden 37 % aller Reha-Patienten unmittelbar aus dem Krankenhaus in die Rehaklinik eingewiesen. Dieser Wert lag 1996 noch bei 14 %.


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