VdPK
12. Dezember 2018  

Mehr als 60 Milliarden Euro für Krankenhäuser

Im Jahre 2011 sind die Kosten der gesetzlichen Krankenkassen für die Krankenhäuser im Vergleich zu anderen Sektoren des Gesundheitswesens überproportional gestiegen. Sie lagen bei mehr als 60 Milliarden Euro, was den Spitzenverband der Krankenkassen dazu bewogen hat, erneut Reformen einzufordern. Dies bedeutet eine Steigerung von mehr als 4,2 %. Dem gegenüber lagen die durchschnittlichen Steigerungen bei sämtlichen Leistungsausgaben der Krankenkassen nur bei 2,5 %. Der Vize-Chef des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, fordert daher erneut Strukturreformen bei den Krankenhäusern. Vor allem bringt er wieder die Direktverträge zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern ins Gespräch: "Wenn Krankenkassen planbare Leistungen ausschreiben dürfen, können sie gezielt auf Qualität und Wirtschaftlichkeit bei der Patientenversorgung hinwirken."

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft weist demgegenüber daraufhin, dass jede fünfte Klinik in Deutschland weiterhin rote Zahlen schreibt. Insbesondere durch die neuen Tarifabschlüsse der Ärzte und die hohen Lohnforderungen von ver.di käme erneut auf die Kliniken eine Deckungslücke von etwa einer Milliarde Euro zu.
Di, 09.Apr.19 10:00 - Di, 09.Apr.19 13:00

Termin der gemeinsamen Fach-Mitgliederversammlung 2019

Frankfurt-Friedrichsheim

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Mitgliederversammlung VdPK 2019

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