VdPK
12. Dezember 2018  

Dänzer wehrt sich vehement gegen den Vorwurf der Falschabrechnung

Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Alfred Dänzer, ist empört: "Es ist unverschämt, den Krankenhäusern strafbewehrtes Verhalten zu unterstellen!" Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag will unter anderem eine Gesetzesänderung durchsetzen, nach der die Krankenhäuser bei Falschabrechnungen der Kasse zur Strafe zusätzlich noch einmal die Hälfte des Streitwertes zu überweisen haben.

Der DKG-Präsident betont, dass es keinen flächendeckenden Betrug in den Kliniken gebe. Entsprechende Meldungen aus den Krankenkassen seien völlig falsch. Wenn es zu falschen Abrechnungen komme, liege dies ausschließlich an dem hochkomplexen System zur Abrechnung von Leistungen im Krankenhaus. Den Krankenkassen wirft die Deutsche Krankenhausgesellschaft vor, das ganze Thema mit einer gezielten Kampagne unter dem Motto „Korruption im Gesundheitswesen“ zu befördern. Unwahr sei vor allem die vom Kassen-Spitzenverband geäußerte Vermutung, dass jede zweite Krankenhausrechnung falsch sei und dadurch ein jährlicher Schaden von bis zu 1,5 Mrd. € entstehe.

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